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Anwalt für Medizinstrafrecht – Beratung & Verteidigung

Als Anwalt für Medizinstrafrecht verteidige ich Ärzte, Zahnärzte und Praxisinhaber persönlich bei Ermittlungen wegen Abrechnungsbetrug, Korruptionsvorwürfen oder Untreue.
  • Schutz Ihrer Approbation, Zulassung und Reputation
  • Bundesweite Strafverteidigung
  • Vertrauliches Erstgespräch – in der Kanzlei, per Video oder Telefon
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Telefon: 030 / 346 468 090

Vertrauliches, unverbindliches Erstgespräch.

Tagesspiegel Berlins Beste Rechtsanwälte 2026, Felix Haug

Bekannt aus:

bildrbbfocus-online

Anwalt für Medizinstrafrecht: bundesweite Strafverteidigung

Als Anwalt für Medizinstrafrecht übernehme ich Ihre Verteidigung bundesweit. Ich prüfe die Ausgangslage frühzeitig, übernehme die Kommunikation mit Ermittlungsbehörden und entwickle eine belastbare Strategie, die nicht nur das Strafverfahren, sondern auch berufsrechtliche Konsequenzen wie Approbation, Kassenzulassung und Disziplinarverfahren konsequent mitdenkt.

200+

Verfahren im Wirtschafts- und Medizinstrafrecht

10+

Jahre Erfahrung im Medizinstrafrecht

Mögliche Folgen eines medizinstrafrechtlichen Verfahrens:

Freiheitsstrafen

Je nach Vorwurf, Umfang und Rolle im Geschehen kann auch eine Freiheitsstrafe im Raum stehen. Entscheidend ist oft, wie früh Verteidigungsschritte eingeleitet und Vorwürfe sauber eingeordnet werden.

Hohe Geldstrafen & Vermögensabschöpfung

Einziehung der erhaltenen Vorteile nach § 73 StGB.
Zusätzlich können hohe Geldstrafen sowie Rückforderungen der Krankenkassen drohen.

Berufsrechtliche Konsequenzen

Es kann zu einer vorübergehenden Untersagung der Tätigkeit oder zum Entzug der Approbation kommen. Darüber hinaus drohen Kassenzulassungs-Verlust und berufsrechtliche Schritte.

Jetzt frühzeitig handeln

Ein Ermittlungsverfahren im Medizinstrafrecht entscheidet sich oft früh. Je schneller die Verteidigung strukturiert aufgesetzt ist, desto größer sind die Handlungsspielräume.
Lassen Sie Ihre Situation vertraulich prüfen. Als Anwalt für Medizinstrafrecht übernehme ich die Kommunikation mit Staatsanwaltschaft, KV und weiteren Stellen und entwickle eine klare Verteidigungsstrategie, abgestimmt auf Ihre berufliche und persönliche Situation.

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Kontrolle im Ermittlungsverfahren behalten

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1

Kein voreiliges Handeln.

Ermittlungen im Medizinstrafrecht beginnen oft überraschend, etwa durch Schreiben, Anhörungen oder eine Durchsuchung. Reagieren Sie nicht reflexartig. Sichern Sie Unterlagen, notieren Sie Fristen und lassen Sie das Vorgehen prüfen, bevor Sie gegenüber Behörden oder Dritten Stellung nehmen.

2

Keine Aussagen ohne Akteneinsicht

Viele Verfahren starten mit Prüfungen, Anzeigen oder internen Hinweisen. Der Vorwurf ist zu Beginn häufig unklar oder weit gefasst. Eine Einlassung sollte erst erfolgen, wenn die Akten vorliegen und die Verteidigungsstrategie feststeht.

3

Verfahren strategisch steuern lassen

Eine strukturierte Verteidigung im Ermittlungsverfahren kann den weiteren Verlauf entscheidend beeinflussen. Als Anwalt für Medizinstrafrecht übernehme ich die rechtliche Einordnung, die Kommunikation mit Staatsanwaltschaft, KV oder Kammer und entwickle eine klare, belastbare Strategie.

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Durchsuchung in Ihrer Praxis?

Unüberlegte Schritte können Ihre Ausgangslage unnötig verschlechtern und spätere Korrekturen erschweren.

Wenn die Verteidigung früh einsetzt, lassen sich Risiken im Medizinstrafrecht gezielt steuern und Folgen für Strafverfahren, Approbation/Zulassung und den Praxisbetrieb besser begrenzen.

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Fallbeispiele aus der Verteidigungspraxis*

*Nachgebildete, typische Konstellationen; keine Darstellung konkreter Mandate oder Ergebnisse.

Abrechnungsprüfung mit Betrugsvorwurf

Ein Facharzt geriet im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung ins Visier der Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf lautete, bestimmte Leistungen seien nicht persönlich erbracht oder nicht ordnungsgemäß dokumentiert worden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eingeleitet.

Verteidigung: Ansatz: Praxisabläufe und tatsächliche Leistungserbringung detailliert aufarbeiten – Dokumentation, Terminstruktur und Delegationsprozesse – und prüfen, ob eine vorsätzliche Falschabrechnung nachweisbar ist. 

Kooperationsvertrag mit Krankenhaus

Ein Facharzt erhielt für Konsiliarleistungen in einem Krankenhaus ein überdurchschnittliches Honorar. Parallel dazu stieg die Zahl der von ihm eingewiesenen Patienten. Die Ermittlungsbehörden sahen hierin den Verdacht, dass das Honorar als Gegenleistung für Patientenzuführungen gezahlt wurde.


Verteidigung: Ansatz: die tatsächlich erbrachten Leistungen konsequent prüfen – Umfang, Inhalt und medizinischer Nutzen der Konsile sowie die marktübliche Angemessenheit der Vergütung.

Behandlungsfehler mit strafrechtlicher Dimension

Nach einer Komplikation im Rahmen eines operativen Eingriffs wurde gegen einen Klinikarzt wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Neben dem strafrechtlichen Verfahren drohten berufsrechtliche Konsequenzen.

Verteidigung: Ansatz: Zentrale Frage ist, ob ein objektiver Sorgfaltspflichtverstoß vorliegt. Dazu gehören die Einbindung medizinischer Sachverständiger und die präzise Aufarbeitung des Behandlungsverlaufs, auch zur Abgrenzung vom behandlungsimmanenten Risiko.

Datenschutz- und Schweigepflichtverstoß

In einer Gemeinschaftspraxis kam es zu einem IT-Sicherheitsvorfall, bei dem Patientendaten potenziell zugänglich waren. Die Staatsanwaltschaft prüfte den Verdacht eines strafbaren Verstoßes gegen die ärztliche Schweigepflicht.

Verteidigung: Ansatz: zwischen einem organisatorischen Mangel und einer strafbaren Offenbarung unterscheiden; dazu bestehende Sicherheitsmaßnahmen, externe IT-Betreuung und die Reaktion nach Bekanntwerden des Vorfalls dokumentieren.

Ihre Situation weist Parallelen auf?

Entscheidend sind die Details der Zusammenarbeit und ihre rechtliche Bewertung im Einzelfall.

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Felix Haug am Schreibtisch bei der Prüfung einer Akte (Foto KI-bearbeitet)

Meine Verteidigungsstrategie im Medizinstrafrecht

Ermittlungsverfahren im Medizinstrafrecht verlangen ein strukturiertes Vorgehen von Beginn an. Als Anwalt für Medizinstrafrecht arbeite ich nach einem klaren, mehrstufigen Ablauf mit dem Ziel, Fehler früh zu vermeiden, Vorwürfe präzise einzuordnen und das Verfahren möglichst vor einer Anklage zu beenden.

Phase 1

Sofortanalyse

In der Anfangsphase prüfe ich umgehend, ob Ermittlungsmaßnahmen rechtlich angreifbar sind. Dazu gehört die Kontrolle von Durchsuchungsbeschlüssen auf formelle Fehler, die Vermeidung belastender Spontanäußerungen sowie die Sicherung entlastender Unterlagen und Informationen.

Phase 2

Akteneinsicht und Bewertung

Nach Akteneinsicht analysiere ich die Vorwürfe im Detail. Zentral ist, was die Behörden tatsächlich behaupten und worauf sie ihre Bewertung stützen, etwa Abrechnungsdaten, Dokumentation oder Kooperationsstrukturen. Schwachstellen in der Beweisführung und in der rechtlichen Einordnung arbeite ich gezielt heraus. Ziel ist es, die Vorwürfe frühzeitig zu entkräften oder deutlich zu verengen.

Phase 3

Materiell-rechtliche Verteidigung

Auf dieser Grundlage erfolgt die rechtliche Bewertung der konkreten Konstellation. Häufige Ansatzpunkte sind:

  • Medizinische Indikation und Behandlungsstandard statt nachträglicher Rückschau-Bewertung
  • Dokumentation, Delegation und Praxisabläufe als Schlüssel zur Einordnung
  • Abrechnung und Plausibilitätsprüfung: Systematik und Nachvollziehbarkeit statt Verdachtslogik
  • Kooperationen und Zuweisungen: rechtliche Zulässigkeit, Transparenz und Wahlfreiheit
Phase 4

Einstellungsverhandlung

Wo die rechtliche Ausgangslage es zulässt, arbeite ich gezielt auf eine Einstellung des Verfahrens hin – etwa nach § 170 Abs. 2 StPO oder § 153a StPO. Durch sachliche Aufklärung offener Punkte und rechtliche Argumentation lässt sich ein Verfahren mitunter beenden, bevor es zu einer Anklage kommt.

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Fragen aus dem Medizinstrafrecht

Einblick in die medizinstrafrechtliche Tätigkeit aus Sicht eines Experten für Medizinstrafrecht und Fachanwalt für Strafrecht aus Berlin.

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Gerne kläre ich Ihre individuelle Situation im persönlichen Gespräch.

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