Ratgeber- und Fachartikel
Beiträge zum Wirtschaftsstrafrecht
Erhalten Sie fundierte Einblicke in aktuelle Gerichtsurteile im Wirtschaftsstrafrecht und deren praktische Konsequenzen, in relevante Gesetzesänderungen und rechtliche Rahmenbedingungen. Darüber hinaus finden Sie konkrete Hinweise und Strategien zur Vermeidung wirtschaftsstrafrechtlicher Risiken sowie Fallstudien und Erfahrungsberichte aus der Verteidigungspraxis.

Feststellungserklärung und ESt-Erklärung: BGH zementiert strikte Tatmehrheit bei Steuerhinterziehung
Der BGH hat entschieden: Wer in Feststellungs- und Einkommensteuererklärung falsche Angaben macht, begeht zwei getrennte Taten. Die Trennung wirkt sich auf Verjährung, Selbstanzeige und Strafzumessung massiv aus. Für die Praxis bedeutet das neue Risiken – und neue Verteidigungsansätze.

§ 266a StGB: Arbeitgeber oder nicht? Die Strafbarkeit des GmbH-Geschäftsführers
Bei Ermittlungen nach § 266a StGB entscheidet die tatsächliche Arbeitgebereigenschaft über die Strafbarkeit. Nicht jede formale Geschäftsführerstellung führt automatisch zur Haftung. Der Beitrag zeigt, wie Gerichte prüfen und welche Verteidigungsansätze sich daraus ergeben.

EPPO-Verfahren in Deutschland: Warum Sie einen Strafverteidiger in Berlin brauchen
EPPO Verfahren werden in Deutschland häufig zentral in Berlin geführt – selbst wenn die Vorwürfe andernorts entstanden sind. Der Beitrag erklärt die Besonderheiten europäisch gesteuerter Ermittlungen und warum eine Verteidigung in Berlin strategische Vorteile bietet. Für Betroffene zählt frühes, professionelles Handeln.

Kooperation oder Korruption? Strafbarkeit im Gesundheitswesen nach § 299a StGB
Beteiligungen, Kooperationen und wirtschaftliche Rückflüsse sind im Gesundheitswesen üblich – aber nicht immer straflos. §299a StGB setzt klare Grenzen, wenn wirtschaftliche Vorteile medizinische Entscheidungen beeinflussen. Der Beitrag zeigt, wo Risiko beginnt und wie man Kooperationen rechtssicher gestaltet.

Kontosperre durch Arrestbeschluss: Verteidigungsstrategien bei Geldwäscheverdacht
Ein strafrechtlicher Arrestbeschluss kann von einem Tag auf den anderen alle Konten blockieren und die Liquidität zerstören. Der Beitrag zeigt, welche Rechte Beschuldigte haben und wie man Vermögensarrest und Geldwäscheverdacht gezielt angreift.

Strohmann-Geschäftsführer: Wenn der Registereintrag zur Falle wird
Die neue Rechtsprechung stellt die bisherige harte BGH Linie infrage: Ein Strohmann Geschäftsführer haftet nicht automatisch strafrechtlich. Entscheidend ist, ob er tatsächlich Einfluss hatte. Für Betroffene eröffnet das völlig neue Verteidigungsstrategien.

Die Bedeutung des „Insulin-Beschlusses“ des BGH für die Auslegung des § 216 StGB
Der Insulin Beschluss des BGH markiert einen Wendepunkt in der Auslegung des § 216 StGB. Die Entscheidung rückt die normative Abgrenzung zur Suizidbeihilfe in den Mittelpunkt und wirft neue Fragen für Medizin und Strafrecht auf.

Vermögensschaden bei der Erpressung: Neue Maßstäbe des BVerfG stärken die Verteidigung
Das BVerfG stellt klar: Ohne konkrete Feststellungen zum Vermögensschaden darf keine Verurteilung wegen Erpressung erfolgen. Die Entscheidung hebt die Anforderungen deutlich an – mit großen Vorteilen für die Verteidigung in Betrugs- und Untreueverfahren. Wer den wirtschaftlichen Nachteil nicht belegt, darf nicht verurteilen.

Untreue oder Unterschlagung? Juristischer Unterschied und strafrechtliche Folgen
Untreue oder Unterschlagung – im Unternehmenskontext wird beides oft verwechselt. Dieser Beitrag erklärt klar die rechtlichen Unterschiede, typische Fallkonstellationen und zeigt, warum die richtige Einordnung für die Verteidigung entscheidend ist.
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