Ratgeber- und Fachartikel
Beiträge zum Wirtschaftsstrafrecht
Erhalten Sie fundierte Einblicke in aktuelle Gerichtsurteile im Wirtschaftsstrafrecht und deren praktische Konsequenzen, in relevante Gesetzesänderungen und rechtliche Rahmenbedingungen. Darüber hinaus finden Sie konkrete Hinweise und Strategien zur Vermeidung wirtschaftsstrafrechtlicher Risiken sowie Fallstudien und Erfahrungsberichte aus der Verteidigungspraxis.

Steuerberaterhaftung im Strafrecht: Wann wird das Steuerbüro zum Gehilfen?
Wann macht sich ein Steuerberater strafbar, wenn er an der Steuererklärung eines Mandanten mitwirkt? Der Beitrag zeigt, wo die Grenze zwischen beruflicher Tätigkeit und strafbarer Beihilfe zur Steuerhinterziehung verläuft. Zudem erfahren Sie, welche Prüfpflichten gelten und wie sich Berater wirksam absichern.

Abrechnungsbetrug bei Corona-Testzentren
Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren gehört zu den meistverfolgten Delikten der letzten Jahre. Viele Vorwürfe beruhen auf komplexen organisatorischen Fragen. Der Beitrag zeigt, wann tatsächlich ein Betrug vorliegt und wie sich Betreiber effektiv verteidigen können.

Ärztliche Körperverletzung: Wenn das Skalpell zur Waffe wird – BGH zu Eingriffen ohne medizinische Indikation
Der BGH wertet ärztliche Eingriffe ohne medizinische Indikation als gefährliche Körperverletzung. Das verändert Strafrahmen, Dokumentationspflichten und Risiken für behandelnde Ärzte erheblich. Der Beitrag zeigt, was das Urteil für die Praxis bedeutet.

Verurteilung mit Nebenwirkung – Warum die Strafzumessung bei Insolvenzdelikten über die Restschuldbefreiung entscheiden kann
Der BGH stellt klar: Insolvenzgerichte dürfen keine fiktiven Gesamtstrafen bilden, um die Restschuldbefreiung zu versagen. Maßgeblich ist nur die tatsächliche Verurteilung. Das Urteil hat erhebliche Folgen für Strafverteidigung und Insolvenzberatung.

Vorladung Untreue § 266 StGB: Was droht bei Ermittlungen?
Eine Vorladung wegen Untreue trifft viele Unternehmer unvorbereitet. Entscheidend ist, früh richtig zu reagieren und keine Angaben ohne Akteneinsicht zu machen. Der Beitrag erklärt, was § 266 StGB verlangt und wie sich Verfahren oft schon im Ermittlungsstadium entschärfen lassen.

Revision im Strafverfahren: GmbH braucht wirksame Vollmacht
Der BGH verschärft die Anforderungen: Eine GmbH kann Revision nur einlegen, wenn die Vertretungsvollmacht formwirksam nachgewiesen wird. Fehlt sie, ist das Rechtsmittel unwirksam. Der Beitrag zeigt, woran Verteidiger in Wirtschaftsstrafverfahren häufig scheitern – und wie sich Fallstricke vermeiden lassen.

Subventionsbetrug – Wann wird der Antrag zur Straftat?
Subventionsbetrug gehört zu den aktuell meistverfolgten Delikten im Wirtschaftsstrafrecht. Besonders bei Corona- und Förderanträgen prüfen Behörden streng, ob Angaben tatsächlich subventionserheblich waren. Der Beitrag zeigt, wo die Strafbarkeit beginnt und welche Verteidigungsstrategien wirklich funktionieren.

Mittäterschaft beim Betrug im Wirtschaftsstrafrecht: BGH zu Zurechnung und Tatherrschaft
Der BGH hat 2025 entschieden, wann Hintergrundrollen im Wirtschaftsstrafrecht als Mittäterschaft beim Betrug gelten. Das Urteil zeigt, dass auch organisatorische Beiträge Tatherrschaft begründen können. Der Artikel erklärt die dogmatischen Kriterien und ihre Bedeutung für die Verteidigung.

Betrug § 263 StGB: Strafanzeige gegen Unternehmer – So reagieren Sie richtig
Eine Strafanzeige wegen Betrugs trifft Unternehmer oft unerwartet. Doch nicht jeder Vorwurf erfüllt § 263 StGB – viele beruhen auf Konflikten im Geschäftsverkehr. Der Beitrag erklärt, wie man richtig reagiert und Ermittlungen bereits im frühen Stadium stoppen kann.
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